Victor Stainmann Almoner · The Freemason’s Library & Ritual Archive
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Reise · Schritt 2 von 10

Ursprünge der Maurerei

Von Kathedralbauern zu einer sittlichen Bruderschaft.

Das Handwerk begann auf wirklichem Baugerüst. Mittelalterliche Steinmetzen, in Bauhüttenlogen organisiert, entwickelten Regeln, Legenden und Erkennungszeichen — ihr ältestes Dokument, das Regius-Gedicht, ist über sechs Jahrhunderte alt. Vom 17. Jahrhundert an wurden Herren, die nie Stein behauen hatten, um der Gemeinschaft und der Symbolik willen in die Logen „angenommen“; bis 1717 hatten vier Londoner Logen die erste Großloge gebildet, und die moderne, spekulative Freimaurerei war geboren.

Das 18. Jahrhundert trug sie überallhin — Paris und Wien, Boston und Kalkutta — und sammelte unterwegs die Ideale der Aufklärung: das Treffen auf gleicher Ebene, die Toleranz zwischen den Glaubensrichtungen, die als Pflicht organisierte Wohltätigkeit. Reiche verboten sie; sie überlebte sie.

Ein Satz zum Behalten: Die Werkzeuge blieben, die Steine wurden zu Menschen.

Zur Vertiefung: Geschichte der Freimaurerei · Zeitleiste.